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Vorankündigung: Kita-Konferenz für Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen

Am Donnerstag, den 18. September 2014, findet von 10:00 – 16:00 Uhr im DGB-Haus Essen (direkt am Hbf) die diesjährige Kita-Konferenz statt. Die Ausschreibung mit den Hinweisen auf die Freistellungsmöglichkeiten nach dem Mitarbeitervertretungsgesetz wird in der ersten Augustwoche zur Verfügung stehen.

Themen der Konferenz sind:

  • Das KiBiz nach der 2. Revisionsstufe – was ist zu tun für BR/PR/MAV?
  • Gesundheitsschutz konkret umsetzen
  • Wir haben mehr verdient – Aufwertung im Sozial- und Erziehungsdienst

Bitte merkt euch den Termin vor!

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Mehr Geld für bessere Kitas – weil unsere Kinder es uns wert sind!

„Zusammen mit der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (vgl. Beschluss vom 23. Mai 2014) fordern wir den Bund auf, das Bildungspaket gleichmäßig auf die Bildungsbereiche zu verteilen und für das System frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung mindestens 2 Milliarden Euro einzusetzen!“

Das ist die Forderung eines Aufrufes an die Bundesregierung. ver.di bittet den Aufruf zu verrteilen und zu unterstützen.

Aufruf Mehr Geld für bessere Kitas – mit ErstunterzeichnerInnen 17-06-14

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Kircheninfo 23: Nur wer mitmacht, kann etwas verändern!

Kircheninfo23Die aktuelle Ausgabe des Kircheninfo 23 ist im Juni 2014 erschienen mit Berichten von Betriebsgruppengründungen in kirchlichen Einrichtungen.

Aus dem Inhalt:

  • ver.di-Betriebsgruppe am Paul Gerhardt Stift in Wittenberg gegründet
  • Alpenklinik Santa Maria in Oberjoch/Allgäu: Standhafte ver.di-Betriebsgruppe
  • Dominikus-Ringeisen-Werk: Jetzt mit ver.di-Betriebsgruppe
  • Konflikt und Kooperation: Aktuelle Beschlüsse der EKD und ver.di

Das Kircheninfo kann hier herunter geladen werden.

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Regionales Seminar: Einführung in die Aufgaben der Mitarbeitervertretung

Besonders an die Mitglieder von Mitarbeitervertretungen aus der Region Bonn und Umgebung richtet sich dieses Grundlagenseminar für neugewählte Mitarbeitervertreterinnen und Mitarbeitervertreter vom 25. bis 27. August 2014.

Dieses Seminar, ohne Übernachtung, vermittelt Basiswissen zum Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG-EKD).

Es gibt eine erste Übersicht über die Rolle und Funktion der Mitarbeitervertretung (MAV) und vermittelt Kenntnisse über die Geschäftsführung und Rechtsstellung der MAV. An praktischen Beispielen werden im Seminar die rechtlichen Grundlagen vermittelt und in Fallbeispielen Schritte zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben der MAV erarbeitet.

Einige Seminarplätze sind noch frei.

Seminar MAV Einführung regional (onn und Umgebung

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Personalplanung und Personalbedarf in der stationären Altenpflege

Das DGB-Bildungswerk-NRW bietet im Oktober ein Seminar für Arbeitnehmendenvertreterinnen und -vertreter an. Im diesem Seminar lernen die Teilnehmenden Zusammenhänge zwischen Personalplanung, Personalbedarf und Personalauswahl kennen und erfahren dazu jeweils den Umfang der Beteiligungsrechte des Betriebsrats, des Personalrats bzw. der Mitarbeitervertretung. Dabei werden Ansatzpunkte vermittelt, wie die Interessen der ArbeitnehmerInnen in der Personalarbeit erfolgreich vertreten werden können. Auf dieser Grundlage werden Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten der Arbeitnehmendenvertretung entwickelt.

Personalbemessung in der Altenpflege

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Durchbruch bei Tarifverhandlungen der Charité: Mehr Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer

ver.di und die Charité haben sich im Schlichtungsverfahren am 26. Mai 2014 auf einen von den Schlichtern ausgearbeiteten Kompromiss geeinigt.

Sie sind übereinstimmend zu der Überzeugung gelangt, dass eine ausreichende Personalbesetzung insgesamt notwendig und eine kurzfristig wirksame Entlastung, insbesondere des Pflege- und Funktionsdienstes, unverzichtbar ist. Bis Ende 2014 soll nun erprobt werden, ob und durch welche Personalbeschaffungsmaßnahmen eine wirksame Entlastung des Personals so bewirkt werden kann, dass die Arbeitsbedingungen der einzelnen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen tatsächlich verbessert werden.

Grundgedanke ist, dass zusätzlich zu den durch Fluktuation zu besetzenden Stellen bis Ende 2014 weitere 80 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingestellt werden. Der Einsatz dieser zusätzlichen Arbeitnehmer wird von einer paritätisch besetzten Gesundheitskommission überwacht, die die Verwendung unter Bedarfsgesichtspunkten mit entscheidet. Diese Kommission wurde durch einen eigens dafür abgeschlossenen Tarifvertrag gebildet und soll künftig auch weitere Aufgaben im Rahmen des Gesundheitsmanagements übernehmen.

Außerdem werden ab dem 1. April 2014 alle Auszubildenden aus der Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie die Operationstechnischen Assistenten/innen (OTA) und Hebammen, bei entsprechender Eignung unbefristet, in ein Arbeitsverhältnis übernommen und vorzugsweise auf Stellen eingesetzt, die dem Ausgleich der Fluktuation dienen.

Unter Berücksichtigung der mit diesem vorläufigen Modell gemachten Erfahrungen werden die Verhandlungen zum Jahresende fortgesetzt.

ver.di und Charité begrüßen diese Lösung als effektiv und praxisnah. Sie haben bereits Verhandlungen über die Umsetzung aufgenommen und werden kurzfristig die weiteren Schritte abstimmen.

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Boni für Gewerkschafter rechtens

Sonderzahlungen nur für Gewerkschafter sind rechtens. Mit seiner Entscheidung vom 21. Mai 2014 (4 AZR 50/13, 4 AZR 120/13 u.a.) segnet das Bundesarbeitsgericht einen zwischen der Firma Opel und der IG Metall ausgehandelten Deal ab, der den Mitgliedern der Gewerkschaft eine zusätzliche Bonuszahlung einbrachte. Aus formellen Gründen soll Opel nicht zu einer Gleichbehandlung seiner Beschäftigten verpflichtet sein.

Weitere Informationen u.a. auf www.bund-verlag.de.

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Kita-Bündnis fordert persönlichen Eingriff der Ministerpräsidentin in die KiBiz-Revision

Auf Initiative kirchlicher Interessensvertretungen hat ein breites Bündnis aus Mitarbeitervertretungen von Kirchen und Sozialverbänden sowie der Gewerkschaft ver.di NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft aufgefordert, sich persönlich in das Gesetzgebungsverfahren zur Revision des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz) einzubringen. Die Beschäftigten und Mitglieder der beteiligten Betriebe und Organisationen untermauern ihre Forderung mit mittlerweile 20.000 Postkarten, die innerhalb weniger Tage an die Ministerpräsidentin gesandt wurden. „Die im Gesetz vorgesehenen Verbesserungen der Bildungsqualität und der Sprachförderung bleiben ein Papiertiger, wenn sie nicht mit der notwendigen Finanzierung der Personalausstattung hinterlegt werden“, erklärte Bündnis-Sprecher Thorsten Böning, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung des Kita Zweckverbands Bistum Essen. Positive Effekte der KiBiz-Novellierung dürften nicht verpuffen, weil logische Konsequenzen aus dem Gesetz unterblieben.

Dem Bündnis gehören Mitarbeitervertretungen des Katholischen Kita-Zweckverbands im Bistum Essen und der evangelischen Kindergartengemeinschaft Gelsenkirchen ebenso an wie der Landesverband der ErzieherInnen NW, der Zentralverband der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Katholischen Kirche Deutschlands e.V. (ZKD), der AWO Betriebsrat des Unterbezirks Münsterland Recklinghausen und die Gewerkschaft ver.di in NRW an.

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Factsheet: Nach Feierabend in den Zweitjob?

Der Trend zur Mehrfachbeschäftigung steigt. Fünf Prozent der deutschen Erwerbstätigen, also immerhin rund zwei Millionen Menschen, haben mehrere Jobs. Zu diesem Ergebnis kommt das sechste Factsheet zur BIBB/BAuA-Befragung 2012, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. Das Factsheet liefert Zahlen zu Arbeitszeiten sowie zu verschiedenen Branchen und nennt Gründe, weitere Beschäftigungen aufzunehmen.

Laut BIBB/BAuA-Befragung sind Mehrfachbeschäftigte in ihrer Haupttätigkeit zwar oft in Teilzeit beschäftigt. Rechnet man jedoch alle Erwerbstätigkeiten zusammen, ergibt sich für fast die Hälfte der Mehrfachbeschäftigten eine wöchentliche Arbeitszeit von mehr als 48 Stunden. Dagegen arbeiten nur 15 Prozent der Einfachbeschäftigten über 48 Stunden in der Woche. Durchschnittlich verbringen Mehrfachbeschäftigte 45 Stunden pro Woche mit ihren Jobs. Damit arbeiten sie sieben Stunden mehr als Beschäftigte mit nur einem Arbeitgeber.

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Buko-Stellungnahme: Für eine faire und gerechte Arbeitsrechtssetzung – Für angemessene Löhne und Gehälter – Für Tarifverträge in der Diakonie

Die Evangelische Kirche und mit ihr die Diakonie versuchen weiterhin mit allen Mitteln, den gescheiterten sogenannten 3. Weg der Arbeitsrechtssetzung gegen alle Widrigkeiten zu bewahren. In der weiterhin beanspruchten Sonderstellung der Kirchen im Arbeitsrecht verwirklicht sich jedoch kein christlicher Wert, es manifestiert sich kein höheres Maß an Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit, Friedfertigkeit und gegenseitiger Wertschätzung. Vielmehr werden de facto die Rechte der Beschäftigten gemindert und eingeschränkt.

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