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Tarifeinigung für Diakonie-Beschäftigte erzielt – Schlichtung abgewendet

Am 27. Januar 2015 hat es in der fünften Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Diakonie-Arbeitgebern eine Tarifeinigung für die rund 37.000 Diakonie-Beschäftigten in Niedersachsen gegeben. Nach langen und teilweise zähen Verhandlungen haben sich beide Parteien auf folgende Punkte verständigt:

  • Alle Beschäftigten erhalten rückwirkend für 2014 eine Einmalzahlung von 300 Euro (Teilzeitbeschäftigte anteilig).
  • Ab 1. Januar 2015 erhöhen sich die Einkommen um 2,7 Prozent und ab 1. Februar 2016 Erhöhung nochmals um 2,7 Prozent, so dass insgesamt 5,4 Prozent tabellenwirksam werden.
  • Davon abweichend erhöhen sich die Entgelte für Beschäftigte in der Altenpflege stufenweise ab 1. März 2015 um 2 Prozent, ab 1. August 2015 um weitere 0,7 Prozent, ab 1. Februar 2016 nochmals um 1 Prozent sowie ab 1. Mai 2016 um weitere 1,7 Prozent, so dass auch sie am Ende eine Anhebung der Entgelttabelle um 5,4 Prozent erhalten.
  • Für die betriebliche Altersversorgung wurde eine Eigenbeteiligung von 0,4 Prozent ab 1. Februar 2016 vereinbart.
  • Auszubildende und Schüler erhalten eine Erhöhung von 50 Euro ab 1. Januar 2015.
  • Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 30. September 2016.

Die ver.di-Tarifkommission konnte sich nicht mit allen Forderungen durchsetzen, wie zum Beispiel die auf einen Mindestbetrag. „In Anbetracht dessen, was die Arbeitgeber zwischendurch vehement eingefordert haben, haben wir ein gutes Ergebnis erzielt“, bewertete ver.di-Verhandlungsführerin Annette Klausing den Tarifkompromiss. „Wir haben den Anschluss an die Branche gehalten und wir konnten eine Abkopplung der Altenpflege abwehren.“ Hätte es gestern keine Einigung gegeben, wäre die Schlichtung angerufen worden. Das Ergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der jeweiligen Gremien.

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Grundlagenseminar: Dienst- und Schichtplanung innerhalb der speziellen Vorgabe des BAT-KF mitbestimmen

Entlang der unterschiedlichen Arbeitsorganisation entwickeln sich vielfältige Anforderungen an Arbeitszeitmodellen. Wir vermitteln im Seminar das notwendige Wissen zur Überwachung und zur Mitgestaltung. Wir spannen den Bogen von den allgemeinen Unterrichtungs- und Beratungsrechten aus dem MVG, über die oft sehr besonderen Bestimmungen im BAT-KF zu den vielfältigen Möglichkeiten der Einzelfallmitbestimmung und der Dienstvereinbarung.

Termin:

  • 30. September bis 2. Oktober 2015

Ort:

  • Das Bunte Haus, Bielefeld-Sennestadt

Themen

  • Arbeitszeitregelungen in den Grenzen von GewO §106 (billiges Ermessen), des Gesundheitsschutzes (ArbZG) und der Arbeitsverträge (BAT-KF)
  • Mitbestimmung bei:
    Beginn und Ende der Schichten, der Pausen, Mehrarbeit und bei der Zuordnung der einzelnen Dienstnehmer/innen
  • Individuelle Arbeitszeitgestaltung
    Verteilung über TzBfG, PflegeZG oder BAT-KF
  • Mitbestimmung im Einzelfall
  • Dienstvereinbarungen (Eckpunkte)

Zielgruppe

  • Mitglieder der Mitarbeitervertretung mit Entsendebeschluss sowie Schwerbehindertenvertretungen

Freistellung

  • § 19 (3) MVG

Kosten

  • Seminarkostenpauschale: 494,– Euro (USt.-frei) zzgl. Übernachtung/Verpflegung

 

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Grundlagenseminar: Dienst- und Schichtplanung innerhalb der speziellen Vorgabe des BAT-KF mitbestimmen

Entlang der unterschiedlichen Arbeitsorganisation entwickeln sich vielfältige Anforderungen an Arbeitszeitmodellen. Wir vermitteln im Seminar das notwendige Wissen zur Überwachung und zur Mitgestaltung. Wir spannen den Bogen von den allgemeinen Unterrichtungs- und Beratungsrechten aus dem MVG, über die oft sehr besonderen Bestimmungen im BAT-KF zu den vielfältigen Möglichkeiten der Einzelfallmitbestimmung und der Dienstvereinbarung.

Termin:

  • 22. bis 24. Juni 2015

Ort:

  • Das Bunte Haus, Bielefeld-Sennestadt

Themen

  • Arbeitszeitregelungen in den Grenzen von GewO §106 (billiges Ermessen), des Gesundheitsschutzes (ArbZG) und der Arbeitsverträge (BAT-KF)
  • Mitbestimmung bei:
    Beginn und Ende der Schichten, der Pausen, Mehrarbeit und bei der Zuordnung der einzelnen Dienstnehmer/innen
  • Individuelle Arbeitszeitgestaltung
    Verteilung über TzBfG, PflegeZG oder BAT-KF
  • Mitbestimmung im Einzelfall
  • Dienstvereinbarungen (Eckpunkte)

Zielgruppe

  • Mitglieder der Mitarbeitervertretung mit Entsendebeschluss sowie Schwerbehindertenvertretungen

Freistellung

  • § 19 (3) MVG

Kosten

  • Seminarkostenpauschale: 494,– Euro (USt.-frei) zzgl. Übernachtung/Verpflegung

 

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Grundlagenseminar: Was hat die MAV mit dem BAT-KF zu tun ?!

Das Seminar vermittelt Basiswissen zum BAT-KF. Der BAT-KF regelt die Arbeitsverhältnisse in Dienststellen und Einrichtungen der evangelischen Kirche und Diakonie in NRW. An praktischen Beispielen werden Kenntnisse vermittelt und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, die den Umgang mit dem BAT-KF vereinfachen.

Termin:

  • 5. bis 9. Oktober 2015

Ort:

  • DGB-Bildungsstätte, Hattingen

Themen

  • Rund um den Arbeitsvertrag
  • Arbeitszeit
  • Teilzeit und Befristung
  • Jahressonderzahlung / BSO
  • Krankheit
  • Urlaub / Arbeitsbefreiung
  • Kündigung
  • Kurzüberblick, Eingruppierung/Entgelt

Zielgruppe

  • Mitglieder der Mitarbeitervertretung mit Entsendebeschluss sowie Schwerbehindertenvertretungen

Freistellung

  • § 19 (3) MVG

Kosten

  • Seminarkostenpauschale: 679,– Euro (USt.-frei) zzgl. Übernachtung/Verpflegung

 

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Grundlagenseminar: Was hat die MAV mit dem BAT-KF zu tun ?!

Das Seminar vermittelt Basiswissen zum BAT-KF. Der BAT-KF regelt die Arbeitsverhältnisse in Dienststellen und Einrichtungen der evangelischen Kirche und Diakonie in NRW. An praktischen Beispielen werden Kenntnisse vermittelt und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, die den Umgang mit dem BAT-KF vereinfachen.

Termin:

  • 23. bis 27. Februar 2015

Ort:

  • Das Bunte Haus, Bielefeld-Sennestadt

Themen

  • Rund um den Arbeitsvertrag
  • Arbeitszeit
  • Teilzeit und Befristung
  • Jahressonderzahlung / BSO
  • Krankheit
  • Urlaub / Arbeitsbefreiung
  • Kündigung
  • Kurzüberblick, Eingruppierung/Entgelt

Zielgruppe

  • Mitglieder der Mitarbeitervertretung mit Entsendebeschluss sowie Schwerbehindertenvertretungen

Freistellung

  • § 19 (3) MVG

Kosten

  • Seminarkostenpauschale: 679,– Euro (USt.-frei) zzgl. Übernachtung/Verpflegung

 

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Aufbauseminar: Strategie – Wege zum MAV-Ziel

Das Seminar vermittelt Mitarbeitervertretungen vertiefendes Basiswissen für ihre Arbeit. MAV‘en müssen sich mit immer vielfältigeren Problemen auseinandersetzen. Umso notwendiger ist es, Interessenvertretungsarbeit effektiv und effizient zu gestalten. Anhand konkreter Fallbeispiele werden die TeilnehmerInnen in die Lage versetzt, ihre Arbeit zu optimieren.

Termin:

  • 21. bis 23. September 2015

Ort:

  • Das Bunte Haus, Bielefeld-Sennestadt

Themen

  • Konkrete Problembenennung
  • Zieldefinition
  • Systematische Ursachenanalyse
  • Einbeziehung der Beschäftigten: Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeiterversammlung usw.
  • Umsetzungs- und Verhandlungsstrategien, Win-Win-Strategien
  • Nutzung gesetzlicher Mitwirkungsrechte
  • Funktion von Dienstvereinbarungen
  • Ziel erreicht? Kontrolle vereinbarter Maßnahmen

Zielgruppe

  • Mitglieder der Mitarbeitervertretung

Freistellung

  • § 19 (3) MVG

Kosten

  • Seminarkostenpauschale: 494,– Euro (USt.-frei) zzgl. Übernachtung/Verpflegung

 

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Grundlagenseminar: Wie funktioniert das Kirchliche Arbeitsrecht?

Das Seminar gibt einen Einblick in die Grundzüge des Kirchlichen Arbeitsrechts und vermittelt den Teilnehmenden einen Überblick über die Unterschiede der verschiedenen Arbeitsrechtsregelungen und deren Bedeutung für die Beschäftigten bzw. die Arbeit der Mitarbeitervertretung.

Termin:

  • 11. Mai 2015

Ort:

  • DGB-Haus, Düsseldorf

Themen

  • Wo steht das Kirchliche Arbeitsrecht im deutschen Rechtssystem?
  • Sonderstatus Kirche
  • Formen und Verfahren der Arbeitsrechtsregelung
  • Welches Kirchliche Arbeitsrecht gibt es in Rheinland, Westfalen und Lippe? Im Überblick: BAT-KF, AVR DD, Satzung der Diakonischen Werke
  • Öffnungsklauseln: Welche Handlungsmöglichkeiten hat die MAV?
  • Aktuelle Entwicklungen im Kirchlichen Arbeitsrecht

Zielgruppe

  • Mitglieder der Mitarbeitervertretung

Freistellung

  • § 19 (3) MVG

Kosten

  • Seminarkostenpauschale: 185,– Euro (USt.-frei) zzgl. Übernachtung/Verpflegung

 

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Grundlagenseminar: Wie funktioniert das Kirchliche Arbeitsrecht?

Das Seminar gibt einen Einblick in die Grundzüge des Kirchlichen Arbeitsrechts und vermittelt den Teilnehmenden einen Überblick über die Unterschiede der verschiedenen Arbeitsrechtsregelungen und deren Bedeutung für die Beschäftigten bzw. die Arbeit der Mitarbeitervertretung.

Termin:

  • 14. September 2015

Ort:

  • Das Bunte Haus, Bielefeld-Sennestadt

Themen

  • Wo steht das Kirchliche Arbeitsrecht im deutschen Rechtssystem?
  • Sonderstatus Kirche
  • Formen und Verfahren der Arbeitsrechtsregelung
  • Welches Kirchliche Arbeitsrecht gibt es in Rheinland, Westfalen und Lippe? Im Überblick: BAT-KF, AVR DD, Satzung der Diakonischen Werke
  • Öffnungsklauseln: Welche Handlungsmöglichkeiten hat die MAV?
  • Aktuelle Entwicklungen im Kirchlichen Arbeitsrecht

Zielgruppe

  • Mitglieder der Mitarbeitervertretung

Freistellung

  • § 19 (3) MVG

Kosten

  • Seminarkostenpauschale: 185,– Euro (USt.-frei) zzgl. Übernachtung/Verpflegung

 

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Evangelische Kirche in Westfalen: Erneute Absenkung der Löhne geplant?

Die Synode der Evangelischen Kirche in Westfalen ist am 20. November 2014 zu Ende gegangen. In ihrem schriftlichen Bericht äußert sich Präses Kurschus zur Situation der ambulanten Pflege. Sie fordert Lösungen ein, die verhindern, „dass diakonische Einrichtungen in Zukunft durch den Wettbewerbsdruck vom Markt verschwinden.“ Konkret wird eine neue Niedriglohngruppe vorgeschlagen.

In einem Flugblatt geht der ver.di-Landesfachbereich 3 auf die Äußerungen der Präses ein und fordert dagegen ein gemeinsames Vorgehen und einen Flächentarifvertrag Soziales.

Der mündliche Bericht der Präses kann hier eingesehen werden.

ver.di-Flugblatt: Synode Niedriglohngruppen 2014

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Klinikpersonal schlägt Alarm: Appell für eine gesetzliche Personalbemessung

Mit einem „Appell für eine gesetzliche Personalbemessung“ haben sich am Freitag rund 300 Betriebs- und Personalräte, Mitarbeiter- und Auszubildendenvertreter aus Krankenhäusern in ganz Deutschland an die Politik gewandt, um gegen die wachsende Arbeitsüberlastung der Beschäftigten infolge des Personalmangels und die negativen Folgen für die Patienten zu protestieren. „Wir… schlagen Alarm… Die Sicherheit der Patienten ist gefährdet“, warnen die Belegschaftsvertreter in der Resolution anlässlich der bundesweiten Krankenhaustagung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Berlin. Mangel und Personalnot in Kliniken erfassten alle Berufsgruppen. Die Nachwuchsgewinnung sei zunehmend problematisch.
Bundesweit fehlten etwa 162.000 Stellen, darunter 70.000 allein in der Pflege.

„Wir appellieren an alle politisch Verantwortlichen im Bundestag und in den Landesparlamenten: Ignorieren Sie nicht länger die Personalnot in den Krankenhäusern. Schaffen Sie die gesetzliche Grundlage, damit Patienten wieder gut und sicher behandelt und versorgt werden können.
Sorgen Sie dafür, dass die gesetzliche Personalbemessung im Krankenhaus schnell kommt. Und stellen Sie sicher, dass das erforderliche Personal entsprechend finanziert wird“, heißt es weiter im Appell.

Kritisch setzen sich Belegschaftsvertreter mit der CDU/CSU auseinander. Während die Sozialdemokraten forderten, Entwicklung und Umsetzung eines Personalbemessungssystems in der Pflege gesetzlich zu verankern, wolle die Union dem Klinikmanagement weiterhin freie Hand lassen und das Problem stattdessen aussitzen. Die Lösung des Problems aber den Krankenhausträgern zu überlassen, heiße, „den Bock zum Gärtner zu machen.“

Hier der Appell: Appell für eine gesetzliche Personalbemessung im Krankenhaus