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Arbeitsrechtliche Schiedskommission hat über Entgelterhöhung entschieden

Nachdem sich die Parteien in der Arbeitsrechtlichen Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe (ARK-RWL) in den letzten Monaten nicht auf eine Übernahme der Lohn- und Gehaltsrunde des Öffentlichen Dienstes einigen konnten, hat jetzt die Arbeitsrechtliche Schiedskommission für Rheinland, Westfalen und Lippe (ARS-RWL) ‚zwangsgeschlichtet‘.

Die Beschäftigten im Geltungsbereich des BAT-KF erhalten rückwirkend zum 1. Juli 2014 eine Entgelterhöhung von 3 % mit einem Mindestbetrag von € 90,–.

Am 1. Juli 2015 gibt es eine weitere Entgelterhöhung von 2,4 %.

Der Erholungsurlaub wird ab 2014 auf 30 Tage ohne Altersstaffelungen festgelegt.

Für Auszubildende und PraktikantInnnen gilt folgendes:

  • Entgelterhöhung € 40 ,– (2015: € 20,–)
  • Urlaubsanspruch: 28 Tage.
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Altenpflege in Deutschland: Keine Entwarnung in Sicht

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kann in der Altenpflege keine Anzeichen für eine Verbesserung in der Patientenversorgung, bei der Entlohnung und der Arbeitssituation ausmachen. „Die Arbeitgeber müssen endlich mit deutlich mehr Personal und besserer Entlohnung die Attraktivität der Altenpflege nachhaltig verbessern. Gesundbeten hilft nicht weiter“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler am Dienstag. Sie widersprach damit Angaben der privaten Arbeitgeber, die eine Verbesserung der Gesamtsituation festgestellt haben wollen.

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Insgesamt fehlten in der Altenpflege auf mittlere Sicht bis zu 140.000 ausgebildete Pflegekräfte, um die wachsende Anzahl der Pflegebedürftigen künftig angemessen versorgen zu können. Pro Jahr müssten dafür rund 10.000 Altenpflegerinnen und –pfleger zusätzlich ausgebildet werden. Davon sei die Branche weit entfernt. „Die Probleme der 15 privaten Arbeitgeber sind hausgemacht. Die Ausbildung wurde vorsätzlich vernachlässigt, um Kosten zu sparen. Im Vergleich zu anderen qualifizierten Tätigkeiten wird die Altenpflege zudem häufig zu schlecht bezahlt, weil sich gerade die privaten Arbeitgeber weigern, Tarifverträge abzuschließen“, kritisierte Bühler. Altenpflege sei eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit. Die psychische und physische Belastung sei groß. Das müsse entsprechend honoriert werden. Dagegen versuchten die privaten Träger, sich durch niedrige Löhne Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Gleichzeitig sei allerdings auch die Politik in der Pflicht. ver.di fordert gesetzliche Vorgaben für eine ausreichende Personalausstattung. Auch die Finanzierung der Pflege müsse endlich auf eine stabile Basis gestellt werden: „Auf mittlere Sicht kommen wir im Interesse der Pflegebedürftigen um eine Pflegevollversicherung nicht herum“, betonte Bühler.

Quelle: ver.di

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Aufruf des Landesfachbereichsvorstands: Beteiligt euch am Antikriegstag!

Jeden Tag erleben wir als Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen, der Behindertenhilfe oder Rettungsdiensten, was es heißt, Leid zu erfahren. Wir tun tagtäglich unser Möglichstes, Menschen dabei zu helfen, mit diesen Belastungs- und Bedrohungssituationen umzugehen. Als Profis im Gesundheits- und Sozialwesen wissen wir, das Unfälle, Krankheit und auch der Tod zum Leben gehören und nicht immer vermeidbar sind.

Kriegerische Auseinandersetzungen, die dieses Leid hervorrufen sind aber vermeidbar! In den Nachrichten dieser Tage reiht sich eine Kriegshandlung an die andere, überall in der Welt werden bewaffnete Auseinandersetzungen geführt.

Ohne auf einzelne Konflikte einzugehen stellen wir fest, dass Krieg niemals eine Lösung ist. Wir rufen alle Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen dazu auf, sich an den Aktivitäten zu beteiligen, die sich aktuell und um den Antikriegstag am 1. September 2014 gegen Kriege, militärische Übergriffe und Bombardierungen wenden. Frieden ist Voraussetzung zur Lösung aller Probleme.

Eine gute Übersicht aktueller Veranstaltungen und Demonstrationen vor und zum Antikriegstag findet ihr hier.

Beteiligt euch und lasst uns gemeinsam für den Frieden streiten!

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Neue Infopost Altenpflege erschienen

FB3_InfoPost_01_Altenpflege_72dpiDie neue Infopost Altenpflege der ver.di-Bundesverwaltung ist erschienen. EIn Schwerpunkt sind die Aktivitäten für eine bessere Personalausstattung in der Altenpflege.

Die Infopost kann hier heruntergeladen werden:

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Vorankündigung: Kita-Konferenz für Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen

Am Donnerstag, den 18. September 2014, findet von 10:00 – 16:00 Uhr im DGB-Haus Essen (direkt am Hbf) die diesjährige Kita-Konferenz statt. Die Ausschreibung mit den Hinweisen auf die Freistellungsmöglichkeiten nach dem Mitarbeitervertretungsgesetz wird in der ersten Augustwoche zur Verfügung stehen.

Themen der Konferenz sind:

  • Das KiBiz nach der 2. Revisionsstufe – was ist zu tun für BR/PR/MAV?
  • Gesundheitsschutz konkret umsetzen
  • Wir haben mehr verdient – Aufwertung im Sozial- und Erziehungsdienst

Bitte merkt euch den Termin vor!

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Mehr Geld für bessere Kitas – weil unsere Kinder es uns wert sind!

„Zusammen mit der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (vgl. Beschluss vom 23. Mai 2014) fordern wir den Bund auf, das Bildungspaket gleichmäßig auf die Bildungsbereiche zu verteilen und für das System frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung mindestens 2 Milliarden Euro einzusetzen!“

Das ist die Forderung eines Aufrufes an die Bundesregierung. ver.di bittet den Aufruf zu verrteilen und zu unterstützen.

Aufruf Mehr Geld für bessere Kitas – mit ErstunterzeichnerInnen 17-06-14

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Kircheninfo 23: Nur wer mitmacht, kann etwas verändern!

Kircheninfo23Die aktuelle Ausgabe des Kircheninfo 23 ist im Juni 2014 erschienen mit Berichten von Betriebsgruppengründungen in kirchlichen Einrichtungen.

Aus dem Inhalt:

  • ver.di-Betriebsgruppe am Paul Gerhardt Stift in Wittenberg gegründet
  • Alpenklinik Santa Maria in Oberjoch/Allgäu: Standhafte ver.di-Betriebsgruppe
  • Dominikus-Ringeisen-Werk: Jetzt mit ver.di-Betriebsgruppe
  • Konflikt und Kooperation: Aktuelle Beschlüsse der EKD und ver.di

Das Kircheninfo kann hier herunter geladen werden.

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Regionales Seminar: Einführung in die Aufgaben der Mitarbeitervertretung

Besonders an die Mitglieder von Mitarbeitervertretungen aus der Region Bonn und Umgebung richtet sich dieses Grundlagenseminar für neugewählte Mitarbeitervertreterinnen und Mitarbeitervertreter vom 25. bis 27. August 2014.

Dieses Seminar, ohne Übernachtung, vermittelt Basiswissen zum Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG-EKD).

Es gibt eine erste Übersicht über die Rolle und Funktion der Mitarbeitervertretung (MAV) und vermittelt Kenntnisse über die Geschäftsführung und Rechtsstellung der MAV. An praktischen Beispielen werden im Seminar die rechtlichen Grundlagen vermittelt und in Fallbeispielen Schritte zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben der MAV erarbeitet.

Einige Seminarplätze sind noch frei.

Seminar MAV Einführung regional (onn und Umgebung

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Personalplanung und Personalbedarf in der stationären Altenpflege

Das DGB-Bildungswerk-NRW bietet im Oktober ein Seminar für Arbeitnehmendenvertreterinnen und -vertreter an. Im diesem Seminar lernen die Teilnehmenden Zusammenhänge zwischen Personalplanung, Personalbedarf und Personalauswahl kennen und erfahren dazu jeweils den Umfang der Beteiligungsrechte des Betriebsrats, des Personalrats bzw. der Mitarbeitervertretung. Dabei werden Ansatzpunkte vermittelt, wie die Interessen der ArbeitnehmerInnen in der Personalarbeit erfolgreich vertreten werden können. Auf dieser Grundlage werden Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten der Arbeitnehmendenvertretung entwickelt.

Personalbemessung in der Altenpflege

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Durchbruch bei Tarifverhandlungen der Charité: Mehr Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer

ver.di und die Charité haben sich im Schlichtungsverfahren am 26. Mai 2014 auf einen von den Schlichtern ausgearbeiteten Kompromiss geeinigt.

Sie sind übereinstimmend zu der Überzeugung gelangt, dass eine ausreichende Personalbesetzung insgesamt notwendig und eine kurzfristig wirksame Entlastung, insbesondere des Pflege- und Funktionsdienstes, unverzichtbar ist. Bis Ende 2014 soll nun erprobt werden, ob und durch welche Personalbeschaffungsmaßnahmen eine wirksame Entlastung des Personals so bewirkt werden kann, dass die Arbeitsbedingungen der einzelnen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen tatsächlich verbessert werden.

Grundgedanke ist, dass zusätzlich zu den durch Fluktuation zu besetzenden Stellen bis Ende 2014 weitere 80 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingestellt werden. Der Einsatz dieser zusätzlichen Arbeitnehmer wird von einer paritätisch besetzten Gesundheitskommission überwacht, die die Verwendung unter Bedarfsgesichtspunkten mit entscheidet. Diese Kommission wurde durch einen eigens dafür abgeschlossenen Tarifvertrag gebildet und soll künftig auch weitere Aufgaben im Rahmen des Gesundheitsmanagements übernehmen.

Außerdem werden ab dem 1. April 2014 alle Auszubildenden aus der Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie die Operationstechnischen Assistenten/innen (OTA) und Hebammen, bei entsprechender Eignung unbefristet, in ein Arbeitsverhältnis übernommen und vorzugsweise auf Stellen eingesetzt, die dem Ausgleich der Fluktuation dienen.

Unter Berücksichtigung der mit diesem vorläufigen Modell gemachten Erfahrungen werden die Verhandlungen zum Jahresende fortgesetzt.

ver.di und Charité begrüßen diese Lösung als effektiv und praxisnah. Sie haben bereits Verhandlungen über die Umsetzung aufgenommen und werden kurzfristig die weiteren Schritte abstimmen.